Schlafhygiene

Gewohnheiten, die den Schlaf schützen — eine feste Aufwachzeit, eine Abschalt-Routine und weniger Bildschirme am späten Abend.

Schlafhygiene ist die Summe der Gewohnheiten, die Schlaf wahrscheinlicher machen: feste Zeiten, Licht am Morgen, ein dunkles und kühles Zimmer in der Nacht, weniger Koffein und Alkohol und Bildschirme, die lange vor dem Zubettgehen ausgehen.

Bei bipolarer Störung wiegt sie schwerer als bei den meisten Menschen. Schlaf ist nicht nur ein Opfer von Episoden — er ist auch eines der Dinge, die sie antreiben. Eine einzige Nacht ohne Schlaf kann ein Hoch mit anstoßen, und unregelmäßiger Schlaf bringt die innere Uhr in beide Richtungen durcheinander.

Die Gewohnheit, an der es sich zu verankern lohnt, ist eine feste Aufwachzeit, Wochenenden eingeschlossen; die Schlafenszeit folgt daraus. Und wenn Ihr Schlafbedürfnis plötzlich sinkt und Sie sich mit vier Stunden gut fühlen, behandeln Sie das als Signal und nicht als Gewinn. Schlafhygiene ist Unterstützung, keine Behandlung: Sie ersetzt keine Medikamente, und eine Schlaflosigkeit, die nicht besser wird, gehört Ihrer verschreibenden Fachperson gesagt.

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Wenn Sie sich in einer Krise befinden oder daran denken, sich selbst zu verletzen, sind Sie nicht allein, und Hilfe ist jetzt verfügbar. In Deutschland erreichen Sie die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 (rund um die Uhr), in Österreich unter 142, in der Schweiz unter 143; im Notfall 112. Andernfalls wenden Sie sich an Ihren örtlichen Notdienst — Jetzt Hilfe bekommen listet Nummern nach Ländern.

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